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E-book

Trotzdem Genial: Darwin, Nietzsche, Hawking und Co.

ISBN: 978-3-527-67175-5
300 pages
August 2014
Trotzdem Genial: Darwin, Nietzsche, Hawking und Co. (3527671757) cover image

Description

HEINRICH ZANKL UND KATJA BETZ LADEN EIN ZU DEN PARALYMPICS DER WISSENSCHAFT!
Stephen Hawking ist wohl der bekannteste Wissenschaftler mit Handicap weltweit. Doch es gibt sehr viele gro?e Denker und Forscher, die korperlich oder psychisch beeintrachtigt waren: Darwins Symptome deuten auf eine Nerven?schwache hin, bei Einstein vermuten Wissenschaftler eine Variante des Asperger-Syndroms, Freud war suchtkrank und Edison schwerhorig, Marx litt unter Karbunkeln, und Nietzsches Personlichkeitsverfall konnte an einer Neurosyphilis gelegen haben.

DAS >WHO IS WHO< DER GEISTES- UND NATURWISSENSCHAFTEN - MAL ANDERS
Die etwas anderen Paralympics, die uns Zankl und Betz hier prasentieren, sind beeindruckend und uberraschend zugleich. Denn in Trotzdem genial ist das Who is Who der Geistes- und Naturwissenschaftler versammelt. Da lernen wir etwa den Kinderarzt Oliver Semler kennen, der zur Glasknochenkrankheit forscht, an der er auch selbst erkrankt ist, oder die Tierwissenschaftlerin Temple Grandin. Sie ist Autistin und bemerkte, dass sie mit Tieren viel besser umgehen konnte als mit Menschen. Sie entwickelte unter Anderem tiergerechtere Anlagen zur Haltung von Kuhen. Durch die Verfilmung ihres Lebens wurde sie einem breiten Publikum bekannt, genauso wie John Nash, der schizophrene Nobelpreistrager und Mitentwickler der Spieltheorie.
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Table of Contents

UBER DIE AUTOREN

VORWORT

TEIL I -
NATURWISSENSCHAFTEN UND MATHEMATIK
Isaac Newton (1643-1727): hochbegabte Fruhgeburt
Carl von Linne (1707-1778): psychisch labiler Kanzleibeamter Gottes
Charles Darwin (1809-1882): kranklicher Evolutionsforscher
Ludwig Boltzmann (1844-1906): von Asthma geplagtes Hochtalent
Thomas Alva Edison (1847-1931): schwerhoriger Erfinder
Victor Meyer (1848-1897): schlafloser Forscher
Emil Fischer (1852-1919): vergifteter Naturstoffchemiker
Marie Curie (1867-1934): verstrahlte Nobelpreistragerin
Albert Einstein (1879-1955): krankes Genie?
Dorothy Hodgkin (1910-1994): tapfere Chemikerin
John Nash (1928): schizophrener Nobelpreistrager
Stephen Hawking (1942): gro?er Geist in schwachem Korper
Temple Grandin (1947): eine autistische Tierwissenschaftlerin

TEIL II -
MEDIZIN UND PSYCHOLOGIE
Sigmund Freud (1856-1939): suchtiger Vater der Psychoanalyse
Oliver Sacks (1933): sprachbegabter Neurologe
Ralph Steinman (1943-2011): Kampfer gegen den eigenen Krebs
Morton Doran (1955): zuckender Chirurg
Oliver Semler (1974): Kinderarzt mit Glasknochen

TEIL III -
GEISTESWISSENSCHAFTEN
Karl Marx (1818-1883): schmerzgeplagter Antikapitalist
Friedrich Nietzsche (1844-1900): Opfer der Syphilis?
MaxWeber (1864-1920): nervenkranker Vater der Soziologie
Karl Jaspers (1883-1969): ein atemschwacher Philosoph
Ludwig Wittgenstein (1889-1951): selbstmordgefahrdeter Logiker und Sprachphilosoph
Elyn Saks (1956): an Schizophrenie erkrankte Professorin

LITERATUR

STICHWORTVERZECHNIS
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Author Information

Heinrich Zankl studierte Veterinarmedizin, Anthropologie und Humangenetik. Vor seiner Pensionierung (2006) lehrte er uber 25 Jahre als Professor fur Humanbiologie und Humangenetik an der Universitat Kaiserslautern. Regelma?ig prasentiert er auch unterhaltsame Sachbucher zu Themen aus verschiedensten Forschungsgebieten. Bei Wiley-VCH sind erschienen: >Potzblitz Biologie<, >Falscher, chwindler, Scharlatane <, >Nobelpreise: Brisante Affaren, umstrittene Entscheidungen<, >Irrwitziges aus der Wissenschaft< und >Kampfhahne der Wissenschaft<. Fur sein Engagement erhielt der Autor die Heinrich Bechhold-Medaille fur Wissenschaftsjournalismus.

Katja Betz, Diplombiologin, ist fur eine Firma im Bereich Umweltdienstleistungen und an der Technischen Universitat Kaiserslautern fur das Distance & Independent Studies Center sowie die Initiative >Gesunder Campus< tatig. Sie hat beim TU-Wettbewerb >Wissenschaftsreporter < mehrere Preise erhalten. Die Koautorin des vorliegendenWerkes und des Buches >Kleine Genies: 25 Wunderkinder der Wissenschaft< ist selbst auf den Rollstuhl angewiesen.
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