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Die Philosophie bei ""Die Tribute von Panem"" - Hunger Games: Liebe, Macht und Überleben

Die Philosophie bei ""Die Tribute von Panem"" - Hunger Games: Liebe, Macht und Überleben

George A. Dunn (Editor), Nicolas Michaud (Editor), William Irwin (Series Editor), Ursula Bischoff (Translator)

ISBN: 978-3-527-50753-5

Sep 2013

300 pages

Select type: Paperback

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Description

Hunger Games – Liebe, Macht und Überleben

Die postapokalyptische Welt von Panem zeigt uns eine Welt am Abgrund.
Während ein Teil der Gesellscha am Rande des Krieges steht und um das
Überleben kämp , gibt es auf der anderen Seite die Regierenden, das »Kapitol«,
das im Luxus lebt und Gefallen an einem alljährlichen grausamen Spiel ndet,
bei dem nur einer der ausgelosten Mitspielenden überleben darf.

Die Helden der Trilogie, allen voran die 16-jährige Katniss Everdeen, kämpfen
mit schrecklichen Entscheidungen und moralischen Dilemmas.
Ihr Schicksal berührt und veranlasst uns, über viele Fragen nachzudenken:

• Welche Rolle spielen normale moralische Regeln in der Arena?
• Darf Unterhaltung auch gefährlich sein? Und wenn ja, warum kann es uns gefallen, anderen dabei zuzusehen, wie sie leiden?
• Wie können wir zwischen Realität und Fiktion unterscheiden?
• Kann Philosophie Katniss helfen, sich zwischen Peeta und Gale zu entscheiden?

Werfen Sie im vorliegenden Buch einen tiefen Blick in die Hintergründe und emen der Bücher sowie die Lehren bedeutender Philosophen, wie Platon, Aristoteles, Kant, Locke und Darwin.

Ein Muss für alle Fans von Suzanne Collins’ Bestsellern und der dazugehörigen Filme!
Einführung

Mögen die Hungerspiele und die Philosophie beginnen! 11

Erster Teil

»Einen Sinn für Schönheit zu haben ist doch keine Schwäche«: Die Kunst, sich dem Kapitol zu widersetzen 17

1. Kapitel »Der absolute Höhepunkt«: Mimesis und monströse Kunst in den Hungerspielen 19

Brian McDonald

»Der richtige Farbton für Sonnenlicht auf weißem Pelz« 20

»Wir könnten wirklich etwas Besonderes aus dir machen« 24

»Jetzt siehst du fast aus wie ein Mensch!« 27

»Oh, das ist wirklich verdammtes Pech« 29

»Ich müsste doch tot sein. Es wäre für alle das Beste, wenn ich tot wäre.« 33

2. Kapitel »Ich werde euer Spotttölpel sein«: Macht und Widerspruch der Metapher in der Panem-Trilogie 37

Jill Olthouse

Worte und Bilder, die entflammen 38

Die Ernte: Symbole, die eine Welt der Unterdrückung schaffen 40

Vorbereitung für die Arena: Die theatralische Darbietung als Waffe 42

Die Arena und die Karrieros: Metaphern in einer künstlich erschaffenen Welt 44

Katniss in der Arena: Widerspruch und Wandel 45

Die Metapher vom Spotttölpel 47

Zweiter Teil

»Wir sind wankelmütig, dumme Wesen«: Der Hunger nachMoralität in einer unmoralischenWelt 53

3. Kapitel »Auf die Wahrscheinlichkeit war in letzter Zeit nicht besonders viel Verlass.«: Moralität und Zufall in der Panem-Trilogie 55

George A. Dunn

»Viel Glück« 56

»Bisher hat er ja geholfen« 59

»Aber abgesehen von dem System bist da immer noch du, bin da ich.« 62

»Ich mache mir Sorgen« 65

»Die Antwort auf die Frage, wer ich bin« 69

4. Kapitel »Die Freude am Leid der anderen«: Schadenfreude und die Hungerspiele 73

Andrew Shaffer

Das teuflische Laster 74

»Die sterbenden Jungen und Mädchen in der Arena« 76

»Wilde« 78

»Das Essen soll hervorragend sein, heißt es« 80

»Diese Monster, die man Menschen nennt« 83

Allzumenschlich und allzu vertraut 84

5. Kapitel »Dann stehe ich schon wieder in seiner Schuld«: Katniss, Geschenke und stillschweigende Verpflichtungen 87

Jennifer Culver

Brot, Bindungen und Bürden 87

Schulden in der Arena, die nie zurückgezahlt werden können 91

Nicht alle Bindungen sind belastend 93

Das Geschenk der Loyalität 95

Das Geschenk der Erinnerung 97

Dritter Teil

»Ich strahle wie die Sonne«: Die natürliche, unnatürliche und beinahe normale Welt der Wissenschaften 99

6. Kapitel »Wettbewerb und Altruismus«: Die Darwinsche Welt der Hungerspiele 101

Abigail Mann

»Ein Zettel unter Tausenden« 102

Der Wettbewerbsaspekt des Altruismus 104

Keine Hilfe für das Avox-Mädchen: Moralisches Bewusstsein und Reue 108

Sind wir im tiefsten Innern nicht alle selbstsüchtig? 111

Altruismus: Wahr oder nicht wahr? 114

7. Kapitel »Es gibt keine guten Mutationen« – oder doch?: Die Erschaffung artenübergreifender Schimären 117

Jason T.Eberl

»Eine Mischung aus Mensch und Echse und wer weiß was noch« 118

»Etwas unheimlich Menschliches« 120

»Tiere in der Natür verhalten sich nicht so« 123

Vierter Teil

»Peeta bäckt. Ich jage.«: Was Katniss uns über Liebe, Fürsorge und Geschlechtsidentität lehren kann 129

8. Kapitel »Warum sich Katniss für Peeta entscheidet«:Die Liebe durch die Brille der Stoiker betrachtet 131

Abigail E. Myers

Was könnte Katniss von den Stoikern lernen? 132

Wenn Mark Aurel Präsident von Panem wäre ... 135

Katniss, die Stoikerin? 137

Warum Katniss sich für Peeta entscheidet 139

9. Kapitel »Sie hat keine Ahnung, was für eine Ausstrahlung sie haben kann«: Katniss und die Genderproblematik 141

Jessica Miller

»Die wird überleben. Die.« 142

Theseus, Spartakus und Katniss 144

»Frisch wie ein Regentropfen«: Prim und das Konzept der Weiblichkeit 145

Geschlechtsrollen in Panem 148

Die tragischen Liebenden aus Distrikt 12 152

»Ich kann wirklich nicht ans Küssen denken« 156

10. Kapitel »Manchmal braucht die Welt fürsorgliche Menschen«: Katniss und die feministische Care-Ethik 157

Lindsay Issow Averdill

Manchmal handelt Katniss unbedacht 158

Manchmal ist die Frage nach der Gerechtigkeit zweitrangig 160

Manchmal haben wir alle das Bedürfnis nach Fürsorge 163

Manchmal reicht Geschwisterliebe aus, um Fürsorglichkeit gegenüber Fremden zu wecken 165

Manchmal ist das Gefühl der Verantwortung so groß, dass man einen Pfeil auf eine Präsidentin abschießt 169

Fünfter Teil

»Solange du dich selbst findest, wirst du niemals hungern«: Wie man sich selbst treu bleibt, wenn alles eine große Show ist 173

11. Kapitel »Warum scheitert Katniss mit allem, was sie vortäuscht?«: Sein versus Schein in der Panem-Trilogie 175

Dereck Coatney

»Es ist alles nur eine riesige Show« 177

»Bist du krank?« 179

»Solange du dich selbst findest« 181

»Ich gehe nirgendwohin« 184

12. Kapitel »Wer ist Peeta Mellark?«: Das Identitätsproblem in Panem 189

Nicolas Michaudt

»Du warst tot! Dein Herz stand still.« 189

»Ich glaube nicht, dass er wieder der Alte wird« 191

»Das Problem ist, ich kann nicht mehr sagen, was wirklich und was erfunden ist« 194

»Sie haben dich gegen eine böse Mutation deiner selbst ausgetauscht « 196

6. Teil »Ein guter Rat: Am Leben bleiben.«: Handbuch für Tribute über die Moralität und Logik der Kriegsführung 199

13. Kapitel »In was für einer Sicherheit?«: Moralität und der Kampf jeder gegen jeden in der Arena 201

Joseph J. Foy

»Die dunklen Tage dürfen sich nie wiederholen« 202

Bellum Universale am Füllhorn 205

»Ungeheuer freundlich« 207

»Ich habe genug davon, ihre Sklaven für sie zu töten« 211

»Wem nützt es letztendlich?« 214

14. Kapitel »Wer ein Feuer entfacht, kann sich verbrennen«: Die tradierte Lehre

vom gerechten Krieg und der Aufstand gegen das Kapitol 217

Louis Melancon

Der Schritt in die Arena 218

Die Struktur der Arena 220

Gerechtigkeit erfordert keine ›Gerechtigkeitsstruktur‹ 222

Die Nuss knacken 224

Das Feuer löschen 227

15. Kapitel »Das Dilemma der Tribute«: Die Hungerspiele und die Spieltheorie 231

Andrew Zimmerman Jones

Das Spiel mit dem Brot 231

Das erste Spiel: Die Ernte in Zahlen 234

Das zweite Spiel: Trainingszeit 237

Das Gefangenendilemma: Kooperieren oder verraten? 238

Die Arena: Das Dilemma der Tribute 241

Siebter Teil

»Das System muss sehr wacklig sein, wenn eine Handvoll

Beeren es zum Einsturz bringen kann«:

Die politische Philosophie des Coriolanus Snow 245

16. Kapitel »Soziale Disziplinierung und gefügige Körper«: Die Regulierung des Hungers im Kapitol 247

Christina Van Dyke

Fantastische Mode und veränderter Fokus 248

Der Hunger gefügiger Körper 252

Die Entdeckung der sozialen Disziplinierung und Kontrolle im Kapitol 254

Das Leben im Untergrund: Soziale Disziplinierung und Kontrolle in Distrikt 13 257

Die Kunst der Modifikation mit Cinna meistern 260

17. Kapitel »Das hier ist ganz falsch«: Warum einer der größten römischen Denker das Kapitol verachten würde 263

Adam Barkman

Das Füllhorn des Glücks 264

Die Dekadenz des Kapitols 267

Es gibt mehr als eine Art, Sklave zu sein 270

Beiträge: Unsere Widerstandstruppe 275

Danksagung 281

Anmerkungen 283

Stichwortverzeichnis 297

10 Inhaltsverzeichnis