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Die Philosophie der Aufklärung für Dummies

Die Philosophie der Aufklärung für Dummies

Horst Herrmann

ISBN: 978-3-527-70705-8

Dec 2012

367 pages

Select type: Paperback

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Description

Geschichte und Philosophie eines aufregenden Jahr - hunderts

Spannend ist sie, die Philosophie, aber manchmal sind die Worte der großen Denker nicht leicht zu verstehen. Das gilt nicht zuletzt für die Philosophen der Aufklärung. Horst Herrmann erklärt Ihnen, was Sie über Kant, Montesquieu und Co. wissen sollten. Aber auch der spitzzüngige Voltaire oder ein Vorläufer der Aufklärung wie Leibniz kommen nicht zu kurz. Der Autor bettet deren Schriften in die Geschichte und die Kunst dieser Zeit ein und zeichnet so das faszinierende Bild einer bewegenden Epoche.
Einführung 19

Über dieses Buch 19

Wie Sie das Buch lesen könnten 22

Törichte Annahmen über die Leser 23

Wie das Buch aufgebaut ist 23

Teil I: Lassen Sie sich aufklären? 23

Teil II: Früh übt sich . . . Die Frühaufklärung 23

Teil III: Bitte eintreten zu dürfen – Die Aufklärung 23

Teil IV: Zum Abschied ein gar nicht leises Servus 24

Teil V: Was bleibt? 24

Teil VI: Der Top-Ten-Teil 24

Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 24

Teil I Lassen Sie sich aufklären? 25

Kapitel 1 »Die Vernunft ist eine Fackel in einem Kerker« – Wie ein Denkmodell die europäische Welt verändern kann 27

Auf dem Weg zu einem neuen Denken 27

Warum eigentlich Aufklärung? 28

Hier ein kurzer Blick in das Programmheft der Aufklärung 29

Was ist eigentlich aufklärerisches Denken? 30

Das Jahrhundert hat es in sich 31

Der Mensch ist der Vernunft ein Schaf 33

Ein Ruck geht durch Europa 33

Widerspruch meldet sich früh 34

Frühe freie Geister 34

Zur Gedankenwelt des Mittelalters 37

Eine Revolution des Geistes 39

Was bedeutet nun aber Denken? 40

Ablehnung und Fehldeutung bleiben 41

Kapitel 2 »Geh das Wagnis ein, dich deines Verstandes zu bedienen!« – Denken mit System 43

Die Grundlagen aufklärerischen Denkens 43

Ist es vernünftig, der Vernunft zu folgen – und welcher? 45

Was hat uns die Aufklärung gebracht? 47

Die bessere Hälfte? Empfindsamkeit 49

Kapitel 3 Der lange Weg zum Zeitalter der Aufklärung 53

Denken gezähmt, Sprechen gelähmt? Das Mittelalter 53

Die Renaissance: Das Bürgertum erwacht 55

Renaissance gerne, aber wie? 56

Reformation: Der kranke Mann in Rom weiß nicht ein, nicht aus 58

Es geschah in Deutschland 58

Ein Mönch namens Luther 59

Eine bloße Reaktion: Die Gegenreformation 62

Erkenntnis auf dem Scheiterhaufen: Giordano Bruno 64

Was hatte der Mann gedacht? 64

Teil II Früh übt sich . . . Die Frühaufklärung 67

Kapitel 4 Nach dem Umbruch ist vor dem Umbruch 69

Nach dem Dreißigjährigen Krieg: Verwüstung und Dunkel 69

Viel Sonne für einen König – Ludwig XIV. und sein Anspruch 70

Diesem Herrn sitzt die Brieftasche locker 72

Das Zentrum der Moden 73

Die Bedeutung dieses Ludwigs 74

Absoluter Gehorsam: Wie der Zentralstaat Frankreich mit Abweichlern verfuhr 75

Auf unbeschreibliche Gewalt folgt der (vorläufige) Frieden 76

Bürgertugend als Gegenentwurf 78

Kapitel 5 Denker der Frühaufklärung 81

Deutschlands universaler Geist – Gottfried Wilhelm Leibniz 81

Leibniz und die Philosophie 83

Die beiden Christians: Thomasius und Wolff 83

Die Lehre des Herrn Thomasius 84

Wolff – auch mit zwei »f« bissig 86

Von den Pyrenäen auf die große Bühne: Pierre Bayle 87

Teil III Bitte eintreten zu dürfen – Die Aufklärung 89

Kapitel 6 Religion, Staat, Natur und Recht: Eine Jahrhundertdebatte 91

Daist sie, die erste Verfassung in Europa 93

Und was war in Deutschland los? 93

Das 18. Jahrhundert lebensnah betrachtet – und gelebt 94

Sapere aude? 95

Ein Pferch leert sich 97

Einer ist Schrittmacher 97

Die Bedeutung der Religionen schwindet 98

Ist damit mehr Licht in die Welt gekommen? 100

Ist alles vorherbestimmt? 101

Christentum und Vernunft 102

Eine gesamteuropäische Diskussion um Staat und Recht 104

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf 105

Herr Locke sieht das etwas anders 105

Und das heißt zu guter Letzt . . . 106

Kapitel 7 Mit Philosophie lässt sich gehörig Staat machen 107

John Locke: Staat, Natur, Moral 110

Absolute Macht? Absolute Unvernunft! Montesquieu und die Gewaltenteilung 113

Monarchie = Ehre; Republik = Tugend; Despotie = Furcht 114

Mehr als ein philosophischer Dorfpolitiker: Jean-Jacques Rousseau 117

Bitte unterschreiben Sie hier – Der Gesellschaftsvertrag 117

Ihm wollten Revolutionäre wie Könige an den Kragen: Thomas Paine 122

Kapitel 8 Auch die Vernunft kennt Ultras 125

Landpfarrer und Atheist – Jean Meslier 126

Ein Kammerherr der Königin: Helv´etius 129

Die kluge Clique: d’Holbach 131

Verfemte Vision: La Mettrie 135

»Pornografie« als Aufklärung: Marquis de Sade 137

Und ein Exkurs zum Schluss: Der erste Anarchist war ein Engländer 139

Evolution statt Revolution 140

Kapitel 9 Dank den Gedanken 143

Die Erkenntnis auf die Beine gestellt: David Hume 144

Vanilleeis – empirisch betrachtet 148

Wie ein Philosoph zeitweilig Königs Liebling wird: Voltaire 149

Die Anreger: Diderot und d’Alembert 155

Lessings Lob der Toleranz 160

Körperlich eingeschränkt, geistig ein Riese: Georg Christoph Lichtenberg 163

Kapitel 10 Aufklärung ohne Kantist wie Kant ohne Aufklärung 167

Das Leben des Immanuel Kant 167

Schwere Kost verträglich serviert: Kants Werk in Kurzform 170

Wer sind wir denn? 171

Was können wir überhaupt wissen? 173

Was sollen wir tun? 174

Was dürfen wir hoffen? 176

Kants Einfluss 177

Kapitel 11 Ein ruhiges Jahrhundert? 179

Maria Theresia: Eine Frau kämpft um ihr Recht 179

Der Erbfolgekrieg beginnt 180

Absolut aufgeklärt? Friedrich II., den viele den Großen nennen 181

Aufklärung nach Kaiserart 186

Allerhand Neues in Österreich 188

Der Glanz einer Krone verblasst: Frankreich und die letzten beiden Ludwigs 189

Endlich Ruhe im Karton: Aus England wird Großbritannien oder: von der Gnade, schwache Könige zu haben 191

Ein Rumoren tief im Westen: Was erlauben sich diese Kolonisten? 192

Die Torheit der Macht 193

Kapitel 12 Die Kultur emanzipiert sich 197

Noch ganz schön religiös: vorzugsweise viel Vanitas 198

Auch die Vanitas hat ihr Ende 200

Lesen, lesen und nochmals lesen 201

Die neue Kommunikation: Wochenschriften, Fachzeitschriften, Lesegesellschaften 202

Was wird wo gelesen 204

Eine Denkmaschinerie? Der Einfluss der Aufklärung auf die Literatur 205

Ein einheitliches Deutsch 205

Ein Beitrag Deutschlands? 207

Wunderbares, Fabelhaftes, Satirisches 208

Und die spezielle »schöne Literatur«? 209

Eine neue Art von Roman kommt auf 209

Kapitel 13 Theater, Musik, Tanz und Malerei 213

»Die Nacht weicht dem siegenden Licht«: Das Theater 213

Vernunft in Noten? Die Musik 214

Ein kleiner Perspektivwechsel 215

Metropolenwechsel: von Paris nach Wien 216

Die Universalsprache: Der Tanz 219

Wenn die Gesellschaft tanzt 220

Aufklärungsfern? Die Malerei 220

Kapitel 14 Das Viergestirn von Weimar und seine Zeitgenossen 223

Wie einer auch in bewegten Zeiten immer auf der richtigen Seite steht: Johann Wolfgang Goethe 224

Die politische Tätigkeit 224

Die naturwissenschaftlichen Fragestellungen 225

Zum literarischen Schaffen und zum Nachruhm 226

Goethe im Wandel der Zeit 227

Zu idealistisch, um glücklich zu sein: Friedrich Schiller 228

Schiller und die Philosophie 231

Wie ein gefälliger Mensch glücklich wird: Christoph Martin Wieland 233

Mal Freund mal Feind: Johann Gottfried Herder 234

Herder contra Goethe und den Rest 235

Teil IV Zum Abschied ein gar nicht leises Servus 237

Kapitel 15 Ein Gefüge wird gesprengt 239

Die Wissenschaften im Einzelnen 239

Wirtschaftswissenschaften – die Kunst, Geld zu verdienen 239

Manche Dinge werden Geschichte 240

Ein Jahrhundert der Naturwissenschaften 243

Schön gesund: Die Medizin 243

Die zunächst belächelte Wissenschaft von der »Natur« 244

Und die Basiswissenschaft Mathematik 245

Entdeckungen und Erfindungen einer Epoche 247

Kapitel 16 Allerlei Freimaurerei 252

Was Freimaurerei ist und woher sie kommen 252

Illuminaten: Idealisten oder Weltverschwörer? 255

Kapitel 17 Die Revolutionäre 259

Gemäßigte? Radikale? Träger von besonderen Mützen, Arbeiter ohne Kniebundhosen 259

Gruppen über Gruppen 260

Ein Ende in der Badewanne: Marat 263

Jede Richtung fordert ihren Kopf: Danton und Robespierre 264

Kapitel 18 Revolution! In der Tat! 269

Die angeblich ewige Ordnung wankt, stürzt . . . 269

Die Ausgangssituation 271

Der Sturm auf die Bastille 273

Das Ende eines Regimes 274

Kirchenbesitz und Papiergeld 275

Ein gewaltiger Terror 279

Religion? Vernunft? 280

Es ist genug 284

. . . und steht wieder auf 285

Frankreich nach innen und nach außen 285

Das Reich verschwindet, und keiner vermisst es 286

Teil V Was bleibt? 289

Kapitel 19 Der Bruch mit den Traditionen 291

Die Macht der Kirche geht zu Ende 291

Der Zeitgeist der Restauration setzt sich gegen die Aufklärung durch 294

Rationalität, eine Geisteshaltung, die bis heute wirkt 296

Die Industrielle Revolution: Nichts bleibt, wie es war 297

Kapitel 20 Menschenbild und Menschenrechte 299

Bilder, die Menschen von sich haben 299

Vorsicht ist geboten: Zwei bezeichnende Beispiele 304

Wie wir heute die Menschenrechte sehen und was das mit der Aufklärung zu tun hat 305

Menschenrechte auch für Frauen: Marquis de Condorcet 308

Mutter der Rechte für weibliche Menschen: Olympe de Gouges 309

Kapitel 21 Kritik und Gefahren 313

Hauptzüge der Kritik im 19. und 20. Jahrhundert 315

Die so genannte Postmoderne 320

Bleibt kein Stein auf dem andern? Dekonstruktion 321

Kapitel 22 Aufklärung 2.0 323

Von Erfolgen und Niederlagen des aufklärerischen Denkens 323

Die Breitenwirkung: sapere aude für alle? 326

Chancengleichheit? Heute und überhaupt? 327

Identische Bildungschancen? 328

Massenmedien und Massenkommunikation 331

Eine Ratgebergesellschaft 333

Und die Hirnforschung ... 334

Ausblicke: Soziobiologie und Evolutionsbiologie 335

Teil VI Der Top-Ten-Teil 337

Kapitel 23 Zehn wichtige Ergebnisse der Aufklärung 339

Ein Risiko: Die Vernunft als Instanz 339

Das sapere aude als Auftrag an den Menschen: Kritisches Denken und Schmecken, Fragen und Zweifeln als Tugend 339

Der Bruch mit jahrhundertealten Traditionen 339

Die Festschreibung unveräußerlicher Menschenrechte 339

Der Anspruch auf Frauenrechte 339

Die Prinzipien der Gewaltenteilung 340

Die Fixierung der ersten demokratischen Verfassungen der Neuzeit 340

Die Forderung nach Toleranz 340

Der Kampf gegen den Analphabetismus 340

Besondere Entdeckungen und Erfindungen 340

Kapitel 24 Zehn einflussreiche Bücher der Aufklärung 341

Christian Thomasius, Lehrbuch des Naturrechtes, 1687, und Christian Wolff, Philosophia rationalis sive logica mit dem

Discursus praeliminaris de philosophia in genere, 1728 341

John Locke, An Essay concerning Human Understanding, 1690 (Ein Versuch über den menschlichen Verstand) 341

David Hume, A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to introduce the experimental Method of Reasoning into Moral Subjects, 1739–1740 (Ein Traktat über die menschliche Natur) 341

Charles de Secondat, Baron de Montesquieu, De l’esprit des lois, 1748 (Vom Geist der Gesetze) 342

Julien Offray de La Mettrie, Discours sur le bonheur, 1748–1751 (Über das Glück oder Das Höchste Gut) 342

Denis Diderot, Encyclop´edie ou Dictionnaire raisonn´e des sciences, des arts et des metiers, 1751–1780 342

Voltaire, Candide ou l’optimisme, 1759 (Candide oder der Optimismus) 342

Jean-Jacques Rousseau, Du contrat social ou Principes du droit politique, 1762 (Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes) 343

Gotthold Ephraim Lessing, Die Erziehung des Menschengeschlechts, 1780 343

Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, 1781/1787 343

A Literaturhinweise 345

Einführende Überblicke und grundlegende Philosophien 345

Was ist Aufklärung? 346

Zur Kulturgeschichte der Aufklärungszeit 347

Zur Staatslehre der Aufklärung 348

Revolutionstheorie und -geschichte 348

Erläuterungen zu weiteren Einzelfragen 349

Neuere Fragestellungen 351

B Glossar 353

Stichwortverzeichnis 363