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Gewaltfreie Kommunikation für Dummies

Gewaltfreie Kommunikation für Dummies

Al Weckert

ISBN: 978-3-527-70821-5

Dec 2013

312 pages

Select type: Paperback

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Description

In vier Schritten vom Streit zum Verständnis

Konflikte bleiben weder im Privatleben noch im Beruf aus. Sie können Ausgangspunkt von gegenseitiger Entfrem - d ung oder gemeinsamer Entwicklung sein. Al Weckert erläutert Ihnen die vier Schritte der Gewaltfreien Kom - munikation: wertfreie Beobachtung, Wahr nehmung von Gefühlen, Erkennen von Bedürfnissen, Äußerung von Bitten. Sie erfahren auch anhand vieler Beispiele und Übungen, wie die Gewaltfreie Kommuni kation im Beruf, in der Partnerschaft und der Erziehung dabei hilft, Lösungen zu finden, in denen die Belange aller Beteiligten berücksichtigt werden. All jenen, die Gewaltfreie Kom - munikation weitergeben wollen, gibt der Autor zudem zahlreiche Hinweise zur Aus- und Weiterbildung.

 

Über den Autor 7

Einführung 21

Über dieses Buch 21

Törichte Annahmen über die Leser 22

Wie Sie dieses Buch nutzen 23

Wie dieses Buch aufgebaut ist 23

Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 26

Teil I Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation 27

Kapitel 1 Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation 29

Von Rogers zu Rosenberg 30

Prägende Erfahrungen mit Gewalt 30

Prägende Erfahrungen mit Einfühlsamkeit 31

Prägende Begegnungen 31

Der Weg zur Gewaltfreien Kommunikation 32

Die drei Säulen der Gewaltfreien Kommunikation 33

Einfühlsames Zuhören 33

Selbstempathie 34

Achtsamer und ehrlicher Selbstausdruck 34

Schlüsselunterscheidungen der Gewaltfreien Kommunikation 35

Die Unterscheidung zwischen Beobachtung und Bewertung 35

Die Unterscheidung zwischen Gefühlen und Gedanken 35

Die Unterscheidung zwischen Bedürfnissen und Strategien zur Erfüllung eines Bedürfnisses 36

Die Unterscheidung zwischen Bitten und Forderungen 36

Kapitel 2 Schritt 1: Wertfreie Beobachtung 37

Beobachtung und Bewertung unterscheiden 37

Formen der Beobachtung 39

Verantwortung für die eigene Sprache übernehmen 40

Formen von Bewertungen 41

Warum wertfreies Beobachten in Konflikten hilfreich ist 44

Wertfreies Beobachten trainieren 45

Einen Blick zurückwerfen 46

Training für den Arbeitsalltag 47

Kapitel 3 Schritt 2: Gefühle 49

Gefühle steuern die Kommunikation 49

Was sind Gefühle? 50

Spiegelneurone, Nervenzellnetze und die Sprache der Gefühle 53

Körpersprache 54

Primärgefühle, Sekundärgefühle und Pseudogefühle 56

Primärgefühle 56

Angenehme Gefühle 56

Unangenehme Gefühle 57

Sekundärgefühle 58

Pseudogefühle 58

Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen 59

Nutzen von Gefühlen für die Konfliktbewältigung 60

Wahrnehmung und Ausdruck von Gefühlen trainieren 61

Kapitel 4 Schritt 3: Bedürfnisse 63

Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen 63

Verständigung durch die Universalität der Bedürfnisse 64

Bedürfnisse: Die Wurzel unserer Gefühle 65

Wie feste Strategievorstellungen in den Konflikt führen 66

Das Weglassen von Bedürfnissen führt zu Enttäuschung 66

Unsere Alltagssprache verdeckt unsere Selbstverantwortung 67

Schuld-, Scham- und Pflichtgefühle 69

Psychologie, Hirnforschung und Motivationstheorien 70

Die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow 71

Die ERG-Theorie 72

Die Matrix von Manfred Max-Neef 73

Marshall Rosenberg und die Gewaltfreie Kommunikation 74

Die »ultimative Bedürfnisliste« 75

Das Aussprechen von Bedürfnissen trainieren 76

Kapitel 5 Schritt 4: Bitten 79

Die Bitte in der Gewaltfreien Kommunikation 79

Bedürfnisorientiertes Verhandeln 81

Arten einer Bitte 82

Kriterien für den Erfolg einer Bitte 85

Eine positive Handlungssprache 85

Eine Bitte muss im Hier und Jetzt erfüllbar sein 86

Konkretes, beobachtbares Verhalten beschreiben 86

Sich präzise ausdrücken 86

Plan B im Hinterkopf behalten 87

Den Unterschied zwischen Bitten und Forderungen verstehen 88

Freiwilligkeit 89

Ein »Nein« bedeutet nicht das Ende einer Verhandlung 90

Bitten in großen Gruppen äußern 90

Was Menschen abhält, Bitten auszusprechen 91

Klare Bitten in Besprechungen und Versammlungen 92

Teil II Empathische Präsenz 95

Kapitel 6 Neurobiologische Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation 97

Empathiefähigkeit als Grundvoraussetzung für das Zusammenleben 98

Die Entdeckung der Spiegelneurone 98

Die Definition von Empathie 99

Spiegelneurone und Gesichtsausdrücke 102

Empathie trainieren oder sie verlieren 102

Körpereigene Motivationssysteme 103

Wie Menschen sich die Welt erklären: Die Theory of Mind 107

Deutungsräume, Fehldeutungen und Manipulation 107

Die Theory of Mind 109

Körpersprache und das Erkennen von Emotionen 112

FACS – ein System für die Beschreibung von Gesichtsausdrücken 112

Momente unkontrollierter Gefühlsreaktionen 113

Typische Merkmale von Grundemotionen 114

Lügen und Lügenerkennung 114

Kapitel 7 Übungen zur empathischen Präsenz 117

Unterschiedliche Formen des Zuhörens 117

Ein Experiment mit demWörtchen »aber…« 118

Gleichzeitigkeit von Nähe und Distanz 120

Der Unterschied zwischen Mitleid, Sympathie und Empathie 120

Aktives Zuhören 123

Sachinhalte, Gefühle und Bedürfnisse 123

Die Wirkung des aktiven Zuhörens 124

Die Gefahren beim aktiven Zuhören 125

Rhythmus der Zusammenfassungen und hilfreiche Fragen 126

Umgang mit Vielrednern 126

Vorbehalte gegenüber aktivem Zuhören 127

Tipps und Tricks im Umgang mit Stolperfallen 128

Irrtümer über das aktive Zuhören 129

Emotionale Resonanz und empathische Spekulation 131

Emotionale Resonanz 131

Empathische Spekulation 133

Empathische Präsenz im Konfliktgespräch 136

Der kontrollierte Dialog 136

Kapitel 8 Flexibilität in der Anwendung der vier Schritte 139

Flexibilität in der Reihenfolge der vier Schritte 139

Selbsteinfühlung mit dem Giraffentanzparkett 140

Fließender Wechsel von Fremd- und Selbsteinfühlung 147

Perspektivwechsel als Voraussetzung für Verbindung 147

Das Giraffentanzparkett mit 13 Schritten 148

Tipps und Variationen für das Giraffentanzparkett 153

Das Sechs-Stühle-Modell der Gewaltfreien Kommunikation 154

Teilnehmer des Sechs-Stühle-Modells 154

Der Aufbau des Sechs-Stühle-Modells 155

Die Giraffenhotline 157

Vorbereitung des Sechs-Stühle-Modells 157

Ablauf des Sechs-Stühle-Modells 157

Die Rolle des Trainers 158

Abschluss und Feedback 159

Teil III Innere Konflikte auflösen 161

Kapitel 9 Gewaltfreie Grenzen setzen 163

Beschützende Anwendung von Macht 163

Bestrafende Anwendung von Macht 165

Was Menschen durch bestrafende Anwendung von Gewalt lernen 166

Kategorien von Machtanwendung 169

Absichten, Lerneffekte und Folgen von »Passivität« 169

Absichten, Lerneffekte und Folgen von »Macht über« 169

Absichten, Lerneffekte und Folgen von »Macht mit« 171

Perspektiven von Kulturveränderung 172

»Nein« sagen, »Nein« hören 172

Schwierigkeiten beim Neinsagen 173

Es gibt gute Gründe, »Nein« zu sagen 174

Hören Sie genau hin, bevor Sie »Nein« sagen 175

Nicht »Nein« sagen zu können, frisst Zeit 177

Ein »Nein« empathisch hören 179

»Stopp« sagen: Der »Giraffenschrei« 181

Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Aggression und »Giraffenschrei« 182

Kapitel 10 Selbstempathie 185

Alles beginnt mit Selbstempathie 186

Übung zur Selbstempathie 186

Empathie für das innere Team 188

Mediation des inneren Teams 189

Ärgerprozesse auflösen 190

Besonderheiten des Ärgerprozesses 191

Sechs Schritte auf dem Ärgertanzparkett 192

Umgang mit Scham und Schuld 193

Reaktionsmuster bei starken Gefühlsäußerungen 193

Scham identifizieren 194

Scham auflösen 195

»Müssen« und »Sollen« überwinden 195

Sich Träume erfüllen 196

Kapitel 11 Achtsamkeit, Wertschätzung und mentales Training 199

Achtsamkeit gegenüber Körper und Geist 199

Achtsamkeit im Umgang mit Körperwahrnehmungen 200

Körperliche von geistigen Prozessen unterscheiden 201

Zusammenhänge von Denkprozessen und Körperempfindungen 202

Wertschätzung und Dank ausdrücken 203

Die Tücke von Lob und Tadel 204

Wertschätzung anstelle von Lob 204

Wertschätzung und Dank durch gemeinsames Feiern 205

Wiederholung bereichernder Gedanken oder Übungen 207

Gewaltfreie Kommunikation mental trainieren 207

Vom Mangelland ins Fülleland 208

Kapitel 12 Spielend Gewaltfreie Kommunikation erlernen 211

Ablauf eines Grundlagentrainings 212

Inhalte eines Grundlagentrainings 212

Gestaltung eines Grundlagentrainings 213

Äußerer Rahmen, Struktur und Lernmaterialien 215

Übungsgruppen und Intervisionsgruppen 216

Aufbau von Übungsgruppen 216

Nutzen von Intervisionsgruppen 216

Einsatz von Rollenspielen 216

Moderate Beispiele für den Einstieg 217

Feedback geben 217

Kriterien für erfolgreiche Lern- und Arbeitsprozesse 217

Feedback nach Rollenspielen 219

Vorschläge für eine berufliches Feedbackgespräch 222

Feedback nach Seminaren 223

Teil IV Gewaltfreie Kommunikation in der Gesellschaft 225

Kapitel 13 Gewaltfreie Kommunikation im Beruf 227

Chancen und Risiken von Konflikten 227

Arten von Konflikten 229

Empathietraining als Teil der Personalentwicklung 231

14 Thesen zum Empathietraining als Teil der Personalentwicklung 232

Organisationsentwicklung mit Gewaltfreier Kommunikation 234

Emotionale Intelligenz und Organisationsentwicklung 235

Empathietraining für Mitarbeiter 235

Empathietraining für Führungskräfte 237

Systemisches Konsensieren und gewaltfreie Entscheidungsfindung 239

Systemisches Konsensieren nähert sich optimalen Entscheidungen an 239

Schnellkonsensieren 240

Vertieftes ausführliches Systemisches Konsensieren 240

Kapitel 14 Erziehung und Partnerschaft 243

Gewaltfreie Kommunikation in der Erziehung 244

Langfristige Erziehungsziele der meisten Eltern 244

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint 244

Folgen von Liebesentzug 246

Belohnung und Strafe 246

Herausforderungen von Liebesbeziehungen 247

Folgen von erzwungenem Anpassungsverhalten im Erwachsenenalter 247

Hilfreiche Strategien für schwierige Partnerschaftssituationen 248

Die Macht der Projektionen 250

Die Wirkung von Glaubenssätzen 250

Sonnenseiten und Schattenseite 250

Erstarrtes Unwohlsein beginnt zu weichen 251

Kapitel 15 Gewaltfreie Kommunikation und Mediation 253

Vorteile der Mediation 253

Was ist Mediation? 254

Verbindung: Die Geschichte von den zwei Schwestern und der Apfelsine 254

Ziele von Mediation 255

Mediatoren als Dolmetscher 255

Stufen der Konflikteskalation 257

Die Eskalationsstufen nach Glasl 257

Konflikte verzerren die Wahrnehmung 260

Vermittlung ist ein Prozess 261

Die Phasen der Mediation 261

Phase 1: Vorstellung des Verfahrens und sicherer Rahmen 261

Grundgedanken der Mediation 262

Phase 2: Die Themen klären 264

Phase 3: Den Konflikt bearbeiten 265

Phase 4: Nach Lösungen suchen 266

Wie Gewaltfreie Kommunikation in der Mediation hilft 267

Kapitel 16 Gewaltfreie Kommunikation vertiefen und weitergeben 269

Der Weg zum Trainer der Gewaltfreien Kommunikation 269

Teilnahme an einem Grundlagentraining 270

Beschäftigung mit der Literatur zur Gewaltfreien Kommunikation 271

Regelmäßige Teilnahme an einer Übungsgruppe 271

Führen eines Tagebuchs zur Gewaltfreien Kommunikation 271

Eine berufsbegleitende Jahresausbildung zur Gewaltfreien Kommunikation 272

Verbände und Zertifizierungsstandards 275

Das Center for Nonviolent Communication 276

Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation e.V. 276

Checkliste für Ihr Know-how als Trainer 277

Netzwerkpflege 278

Der Verein D-A-CH deutschsprachiger Gruppen für Gewaltfreie Kommunikation 279

Gewaltfrei.de 279

Trainertreffen 279

Teil V Der Top-Ten-Teil 281

Kapitel 17 Zehn Übungen zum Erlernen des Vokabulars der Gefühle und Bedürfnisse 283

Ich sattle meine Giraffe 283

Synonyme für Gefühle finden 284

Bedürfnisse vollständig ausdrücken 284

Welches Gefühl ist anders? 285

Mit dem Finger Bedürfnisse auf den Rücken schreiben 285

Gefühle nacheinander nennen 286

Tabu mit Bedürfnisbegriffen 286

Spiel mir ein Gefühl 287

Bedürfnisse von den Lippen ablesen 287

Gefühle mit dem »Empathie-Navigator Gewaltfreie Kommunikation« erfassen 288

Kapitel 18 Zehn Autoren, die Sie gelesen haben sollten 289

Bücher und DVDs von Marshall Rosenberg 289

Bücher von Joachim Bauer 290

Bücher von Monika Oboth 291

Kelly Bryson: »Sei nicht nett, sei echt!« 292

Paul Ekman: »Gefühle lesen« 292

Dan Greenburg: »Die Kunst, sich schlecht zu fühlen« 293

Alfie Kohn: »Liebe und Eigenständigkeit« 293

Tom Holmes: »Reisen in die Innenwelt« 294

Melanie Sears: »Gewaltfreie Kommunikation im Gesundheitswesen« 294

Bridget Belgrave und Gina Lawrie: »Das GFK-Tanzparkett« 295

Kapitel 19 Zehn Kriterien zur Auswahl einer Ausbildung für Gewaltfreie Kommunikation 297

Ausstrahlung des Ausbildungsteams 297

Erfahrung und beruflicher Hintergrund des Ausbildungsteams 298

Persönliche Empfehlungen 298

Methodische Gestaltung 298

Inhaltliche Schwerpunkte 299

Kosten der Ausbildung 299

Fragen, die den Vergleich mehrerer Ausbildungen erleichtern 299

Räumlichkeiten und Umgebung 300

Entfernung und Übungsgruppen 300

Allgemeine Geschäftsbedingungen 300

Ihre Ziele und Absichten 300

Kapitel 20 Zehn Möglichkeiten, die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation zu vertiefen 303

Ein Grundlagentraining besuchen 303

Eine berufsbegleitende Jahresausbildung absolvieren 304

Schwerpunktseminare belegen 304

Teilnahme an Übungsgruppen 304

Bücher, Hörbücher und Videos 305

Ein Tagebuch der Gewaltfreien Kommunikation führen 305

Dinge feiern und betrauern, die Sie bewegen 305

Empathische Briefe und E-Mails schreiben 306

Lernen, von Gewaltfreier Kommunikation zu erzählen 306

Arbeitgeber und Familie einbeziehen 306

Stichwortverzeichnis 307