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Jenseits rationaler Märkte

Jenseits rationaler Märkte

Roman Frydman, Michael Goldberg, Andreas Schieberle (Translator)

ISBN: 978-3-527-50665-1

Jun 2012

282 pages

Select type: Hardcover

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Widmung 5

Inhaltsverzeichnis 7

Danksagungen 11

Was schiefgelaufen ist und was wir dagegen unternehmen

können 17

Der fatale Fehler 17

Annahmen, die dasWichtigste einfach ausblenden 18

UnvollkommenesWissen als Alternative 22

Von Fischern und Finanzmärkten 23

Das Überleben des Mythos von den rationalenMärkten 24

Öffnung der Ökonomie für nicht routinemäßige

Veränderungen und unvollkommenesWissen 27

Die Ökonomie des unvollkommenenWissens und ihre

Konsequenzen 29

Ein neues Verständnis von Kursschwankungen, Risiken und

der Rolle des Staates 30

TEIL I Die Kritik 35

1. Die Erfindung mechanischerMärkte 37

Rationalität, wie Ökonomen sie sehen, oderMärkte? 38

War Milton Friedman wirklich gleichgültig gegenüber

Annahmen? 40

Das Leben interagierender Roboter nach der Krise 44

Die ökonomische Debatte geht an der Sache vorbei 51

Die verzerrte Sprache des ökonomischen Diskurses 54

2. Der Unfug vollständig prädeterminierter Geschichte 55

Wiedersehen mit der fatalen Illusion 57

Die Anmaßung exaktenWissens 60

Der Ökonom als Ingenieur 61

Kurs halten wider jede Vernunft 64

3. Die Orwell’scheWelt der ›rationalen Erwartungen‹ 69

Muths ignorierteWarnung 73

Die Revolution der rationalen Erwartungen: Modellkonsistenz

als Standard für Rationalität 75

Das Ammenmärchen von den rationalen Erwartungen 75

EineWelt des Stillstands und der gedanklichen Uniformität 77

Die Rationalität von Ökonomen und sozialistische Planung 80

4. Das Hirngespinst vom ›rationalenMarkt‹ 83

Pseudo-Vielfalt auf dem ›rationalenMarkt‹ 85

Die Irrelevanz eines ›rationalenMarktes‹ 88

Hüten Sie sich vorModellen rationaler Erwartungen 89

Die fatale Illusion der Hypothese rationaler Erwartungen 91

5. Luftschlösser: Die Hypothese effizienterMärkte 93

Die Markt-Metapher 94

Wie man sich Märkte in einer vollständig prädeterminierten

Welt vorstellt 96

Samuelsons Zweifel 101

Die illusorische Stabilität des ›rationalenMarktes‹ 104

Die Hypothese effizienterMärkte und Kursschwankungen 107

6. DasMärchen, Kursschwankungen seien Blasen 115

Neuerfindung der Irrationalität 116

Blasen in einer Welt rationaler Erwartungen: Mechanisierung

derMassenpsychologie 117

Eine verführerische Schilderung von Verhaltensblasen 120

Grenzen der Arbitrage: ein Artefakt mechanistischer

Theorien 122

Das Problem mit Verhaltensblasen 124

Vergessene Fundamentaldaten 126

TEIL II Eine Alternative 127

7. Keynes und Fundamentaldaten 129

War Keynes ein Verhaltensökonom? 132

UnvollkommenesWissen und Fundamentaldaten 134

Sind Fundamentaldaten im Schönheitswettbewerb

wirklich irrelevant? 136

Fundamentaldaten und Kursbewegungen: Belege aus

BloombergsMarktberichten 140

8. Spekulation und die Allokationsleistung der

Finanzmärkte 159

Kurzfrist- undWertspekulanten 164

Wie Kurzfristspekulation dieWertspekulation erleichtert 166

Spekulation und wirtschaftliche Dynamik 169

9. Fundamentaldaten und Psychologie bei

Kursschwankungen 173

Bullen, Bären und individuelle Prognosen 176

Anhaltende Trends bei Fundamentaldaten 178

Zurückhaltend moderate Revisionen 179

Kursschwankungen bei einzelnen Aktien und derMarkt 182

Kursschwankungen, echte Vielfalt und Rationalität 183

Nachhaltige Umschwünge 183

10. Begrenzte Instabilität: Verbindung zwischen Risiko und

Kursschwankungen 185

Die unerlässliche Rolle von Kursschwankungen für die

Allokation des Kapitals 187

Historische Bezugsgrößen als Indikatoren für die

längerfristigen Aussichten 189

Die Entfaltung exzessiver Kursschwankungen 192

Verbindung zwischen Risiko und Abstand zum Niveau

einer Bezugsgröße 197

Wie sich die Märkte letztlich selbst korrigieren 199

Die Rückkehr der Fundamentaldaten 202

11. Kontingenz und Märkte 205

Die Hypothese kontingenter Märkte 208

Kontingenz und Instabilität ökonomischer Strukturen 209

Die flüchtige Profitabilität mechanischer Handelsregeln 216

Zeitweilige Profitmöglichkeiten 222

Ein intermediärer Blick auf die Märkte und ein neuer

Rahmen für kluge Politik 225

12.Wiederherstellung des GleichgewichtsMarkt – Staat 227

DieWichtigkeit einer Reform der Finanzmarktpolitik 227

Begründung für aktive staatliche Interventionen an den Finanzmärkten

237

Exzess dämpfendeMaßnahmen und Leitspannen 239

Aktive Exzess dämpfende Maßnahmen 247

Exzessive Kursschwankungen und das Bankensystem 253

UnvollkommenesWissen und Kreditrating 256

Epilog 259

Was können Ökonomen wissen? 259

Das Streben nach Allwissenheit 260

Exakte versus kontingente Vorhersagen 262

Die Anerkennung unseres eigenen unvollkommenen

Wissens 263

Die Ökonomie des unvollkommenen Wissens als Grenze

dermakroökonomischen Theorie 265

Literaturverzeichnis 267

Stichwortverzeichnis 277